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Die gesetzliche Pflegekasse ist nur eine Teilkasko-Leistung. Die entstehende Pflegelücke müssen Betroffene selbst tragen. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke zuverlässig.
Sie erhalten im Pflegefall ein vereinbartes Tagegeld zur freien Verfügung. Sie entscheiden selbst, ob Sie damit Angehörige entlohnen oder professionelle Hilfe finanzieren – ganz ohne Nachweise. Die Versicherung übernimmt die verbleibenden Pflegekosten, die nach der Vorleistung der gesetzlichen Pflegekasse übrig bleiben, bis zu 100 % der tatsächlichen Aufwendungen. Profitieren Sie von 5 Euro staatlicher Zulage monatlich für geförderte Tarife (PflegeBahr). Zudem erfolgt der Abschluss hier ohne Gesundheitsprüfung – ideal bei Vorerkrankungen. Sobald eine Einstufung in einen vereinbarten Pflegegrad erfolgt (meist ab Pflegegrad 3 oder 4), müssen Sie für Ihre Absicherung keine Beiträge mehr zahlen. Der Schutz bleibt voll erhalten. Durch eine regelmäßige Dynamisierung steigen Ihre Leistungen im Laufe der Jahre automatisch an. So bleibt Ihr Pflegetagegeld trotz Inflation und steigender Heimkosten wertstabil. Erhalten Sie schnelle Hilfe im Ernstfall: Unterstützung bei der Vermittlung von Pflegeplätzen innerhalb von 24 Stunden, Beratung zu Anträgen und Organisation der Pflege zu Hause.
Transparenz & Wichtige Klauseln

Grenzen & Wichtige Hinweise

Es gibt bestimmte Situationen, in denen die private Pflegezusatzversicherung nicht sofort leistet, sowie wichtige Tarifklauseln.

Wartezeiten

Viele private Tarife haben eine Wartezeit von 3 bis 5 Jahren ab Vertragsbeginn. Tritt die Pflegebedürftigkeit vorher ein (außer durch einen Unfall), leistet die Versicherung noch nicht.

Gesundheitsprüfung

Vor Abschluss ist eine Gesundheitsprüfung nötig. Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder zur Ablehnung führen. Der geförderte PflegeBahr verzichtet auf diese Prüfung.

Beitragsdynamik

Die Beiträge sind nicht lebenslang garantiert stabil. Steigen die allgemeinen Pflegekosten oder die Lebenserwartung in Deutschland, können Versicherer Beiträge anpassen.

Einstiegsalter

Je jünger Sie bei Abschluss sind, desto geringer ist Ihr Monatsbeitrag. Ein späterer Abschluss im hohen Alter führt zu deutlich höheren Prämien und schränkt die Tarifauswahl ein.

Ausschluss bei Vorsatz

Schäden oder Pflegebedürftigkeit, die vorsätzlich (zum Beispiel durch nachweisbare Selbstverletzung) herbeigeführt werden, sind gesetzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Wichtig zu wissen

Suchtfolgen: Ausschluss bei Alkoholmissbrauch
PflegeBahr: Geringere Leistungen, aber keine Ablehnung
Geltungsbereich: Weltweiter Schutz in Premium-Tarifen
Die gesetzliche Pflegekasse ist eine Pflichtversicherung, die nur als Grundsicherung (Teilkasko) dient. Sie deckt nur einen festgelegten Teil der Kosten. Die private Zusatzversicherung schließt die verbleibende Lücke (Pflegelücke) zwischen den tatsächlichen Heim- oder Pflegekosten und der Erstattung der gesetzlichen Kasse. Bei vollstationärer Pflege im Pflegeheim liegt der durchschnittliche Eigenanteil in Deutschland aktuell bei über 2.500 Euro pro Monat. Dieser Betrag muss komplett privat aus eigener Rente, Ersparnissen oder Vermögen finanziert werden. PflegeBahr ist eine staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherung. Der Staat bezuschusst diese mit 5 Euro monatlich, wenn der Versicherte mindestens 10 Euro selbst zahlt. Der große Vorteil: Es gibt gesetzlich vorgeschrieben keine Gesundheitsprüfung, sodass auch Personen mit schweren Vorerkrankungen Versicherungsschutz erhalten können. Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz von 2020 müssen Kinder erst dann Elternunterhalt zahlen, wenn ihr jährliches Bruttoeinkommen 100.000 Euro übersteigt. Allerdings muss das Vermögen der Eltern selbst (z. B. Ersparnisse, Immobilien) bis auf ein Schonvermögen von 10.000 Euro aufgebraucht werden, bevor Sozialhilfe einspringt. Die Einstufung in die Pflegegrade 1 bis 5 erfolgt durch ein Gutachten des Medizinischen Dienstes (MD) bei gesetzlich Versicherten oder von Medicproof bei privat Versicherten. Ein Gutachter besucht den Antragsteller zu Hause und ermittelt anhand eines Kriterienkatalogs den Grad der Selbstständigkeit.
Ratgeber & Beispiele

Wann greift die Pflegezusatzversicherung?

Erhalten Sie in unseren Beiträgen praxisnahe Einblicke, in welchen Situationen die Pflegezusatzversicherung für Kosten aufkommt und wie die gesetzliche Kasse im Alltag unterstützt. Verständlich erklärt und direkt aus dem Leben gegriffen.