Grenzen & Risiken
Situationen, in denen Einschränkungen greifen, und Klauseln, auf die Sie bei der Fondsanlage achten sollten.
Keine garantierte Rentenhöhe
Da die Wertentwicklung direkt an die Performance der ausgewählten ETFs und Investmentfonds gekoppelt ist, gibt es bei Tarifen ohne Beitragsgarantie keine feste Mindestrente. Bei schwankenden Aktienmärkten kann der Gesamtwert temporär sinken.
Kostenstruktur im Vergleich
Im Vergleich zu einem reinen, ungeförderten ETF-Sparplan fallen Abschluss- und Verwaltungskosten an. Diese Kosten müssen durch die Steuervorteile des Versicherungsmantels kompensiert werden, weshalb sich die Rentenversicherung vor allem langfristig auszahlt.
Langfristige Kapitalbindung
Fondsgebundene Rentenversicherungen sind als langfristiges Instrument zur Altersvorsorge ausgelegt. Zwar sind Entnahmen möglich, doch eine Kündigung in den ersten Jahren führt durch die anfängliche Verrechnung der Abschlusskosten fast immer zu finanziellen Einbußen.
Risiko von Kapitalverlusten
Wenn Sie sich für eine freie Fondsanlage ohne Beitragsgarantie entscheiden, tragen Sie das volle Kursrisiko der ausgewählten Fonds. Eine breite Streuung (Diversifikation) über weltweite ETFs ist unerlässlich, um dieses Risiko langfristig zu minimieren.
Kosten-Nutzen-Prüfung
Wie auch die Verbraucherzentrale empfiehlt, sollten die Kosten und der langfristige Nutzen genau abgewogen werden. Der Abschluss einer fondsgebundenen Versicherung lohnt sich nur dann, wenn Sie die steuerlichen Vorteile voll ausschöpfen und die Rente langfristig anlegen.
Wichtig zu beachten
Wie wirkt die private Altersvorsorge in der Praxis?
Erhalten Sie in unseren Beiträgen praxisnahe Einblicke, wie genau die private fondsgebundene Rentenversicherung zum Einsatz kommt, wie sich Steuereffekte über Jahrzehnte auswirken und worauf Sie bei der Tarifauswahl achten sollten.