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Das gesetzliche Rentenniveau sinkt stetig. Ohne zusätzliche Altersvorsorge entsteht eine erhebliche Rentenlücke. Wir zeigen Ihnen staatlich geförderte Wege (bAV, Riester, Rürup), um diese Lücke steueroptimiert zu schließen.
Das Fundament Ihrer Absicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung deckt die Grundsicherung ab und leistet bei Erwerbsminderung, Altersrente und Hinterbliebenenschutz. Aufgrund des sinkenden Rentenniveaus dient sie als Basis für weitere Säulen. Staatlich geförderte Rente mit hoher Zulagenrendite. Erhalten Sie 175 Euro Grundzulage und bis zu 300 Euro Kinderzulage pro Kind jährlich. Beiträge können bis zu 2.100 Euro steuerlich geltend gemacht werden – inklusive Beitragsgarantie. Der ideale Hebel für Selbstständige, Freiberufler und Besserverdienende. Profitieren Sie von der vollen steuerlichen Absetzbarkeit Ihrer Beiträge als Sonderausgaben. Die Basisrente sichert eine garantierte, lebenslange Rente im Alter. Gehaltsumwandlung direkt aus dem Bruttogehalt. Sparen Sie Steuern und Sozialabgaben, während Ihr Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist, mindestens 15 % zuzuschießen. Die bAV ist voll insolvenzgeschützt und jobwechsel-kompatibel. Nutzen Sie die Renditechancen des Kapitalmarkts mit ETFs und Fonds im steuerbegünstigten Versicherungsmantel. Zum Renteneintritt wählen Sie flexibel zwischen einer lebenslangen Rente oder einer steuerbegünstigten Einmalzahlung. Risikolebensversicherung und Sterbegeld sichern Ihre Liebsten finanziell ab. Deckung laufender Kosten und Kredite bei plötzlichem Todesfall (Risikoleben) oder garantierte Bestattungskosten-Vorsorge ohne Gesundheitsprüfung (Sterbegeld).
Transparenz & Wichtige Klauseln

Grenzen & Wichtige Hinweise

Situationen, in denen die Altersvorsorge oder Lebensversicherung Einschränkungen unterliegt, und Klauseln, auf die Sie achten sollten.

Nachgelagerte Besteuerung

Sowohl die gesetzliche Rente als auch Rürup, Riester und die bAV unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet, dass Ihre Auszahlungen im Alter versteuert werden müssen. Dennoch lohnt sich die Vorsorge durch die steuerlichen Vorteile und Arbeitgeberzuschüsse in der Erwerbsphase fast immer.

Eingeschränkte Flexibilität

Staatlich geförderte Vorsorgewege wie Riester, Rürup and bAV sind streng zweckgebunden. Eine vorzeitige Kündigung oder Kapitalentnahme ist entweder unmöglich (Rürup ist unkündbar) oder führt zur Pflichtrückzahlung aller erhaltenen staatlichen Zulagen und Steuervorteile.

Wartezeiten beim Sterbegeld

Sterbegeldversicherungen verzichten meist auf eine Gesundheitsprüfung. Zum Ausgleich gilt bei natürlichem Tod (Krankheit) eine Wartezeit von bis zu 24 Monaten, in der nur eingezahlte Beiträge erstattet werden. Bei Unfalltod entfällt die Wartezeit sofort.

Gesundheitsprüfung

Risikolebensversicherungen und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen erfordern vor Abschluss eine sorgfältige Gesundheitsprüfung. Wer hier falsche Angaben macht, riskiert im Schadensfall den kompletten Verlust des Versicherungsschutzes ohne Beitragserstattung.

Arbeitgeberwechsel bei bAV

Bei einem Jobwechsel bestimmen Sie über das Schicksal Ihrer betrieblichen Altersvorsorge. Sie können das Guthaben oft auf den neuen Arbeitgeber übertragen, die Versicherung privat beitragsfrei stellen oder mit eigenen Beiträgen weiterführen.

Ausschlüsse beim Risikoschutz

Selbsttötung: Ausgeschlossen in den ersten Jahren
Krieg & Unruhen: Kein Schutz bei aktiver Teilnahme
Extremsport: Gefährliche Sportarten oft ausgeschlossen
Durch den demografischen Wandel (immer mehr Rentner stehen immer weniger Beitragszahlern gegenüber) sinkt das Rentenniveau in Deutschland kontinuierlich. Aktuell liegt das garantierte Rentenniveau bei nur etwa 48 % des letzten Durchschnittseinkommens. Diese Differenz wird als Rentenlücke bezeichnet. Um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten und die Inflation auszugleichen, ist eine zusätzliche private oder betriebliche Altersvorsorge unverzichtbar. Bei der Entgeltumwandlung wandeln Sie einen Teil Ihres Bruttogehalts direkt in Beiträge für eine betriebliche Altersvorsorge (bAV), z. B. eine Direktversicherung, um. Da dieser Betrag vor Steuer- und Sozialabgaben abgezogen wird, verringert sich Ihr Nettobeitrag erheblich – Sie sparen also Steuern und Sozialabgaben. Zudem ist Ihr Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, einen Zuschuss von mindestens 15 % auf Ihren Umwandlungsbetrag zu zahlen, sofern er dadurch Sozialversicherungsbeiträge einspart. Die Riester-Rente lohnt sich besonders für Familien mit Kindern und Geringverdiener, da die staatliche Förderquote hier extrem hoch ist. Jährlich erhalten Sie eine Grundzulage von 175 Euro. Für jedes nach 2008 geborene Kind erhalten Sie zusätzlich eine Kinderzulage von 300 Euro (185 Euro für vor 2008 geborene Kinder). Auch Berufseinsteiger unter 25 Jahren erhalten einen einmaligen Bonus von 200 Euro. Die Beiträge können bis zu 2.100 Euro pro Jahr steuerlich abgesetzt werden. Die Rürup-Rente (Basisrente) wurde speziell für Selbstständige, Freiberufler und Gutverdiener geschaffen, die keinen Zugang zur gesetzlichen Rentenversicherung oder Riester-Förderung haben. Der größte Vorteil liegt in der steuerlichen Absetzbarkeit: Beiträge können als Sonderausgaben steuerlich voll abgesetzt werden (bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 26.528 Euro in 2024). Das angesparte Kapital ist insolvenz- und pfändungssicher und wird im Alter ausschließlich als lebenslange monatliche Rente ausgezahlt – eine Kapitalabfindung ist gesetzlich ausgeschlossen. Eine Risikolebensversicherung dient der finanziellen Absicherung von Hinterbliebenen (z. B. Familie, Ehepartner) und der Besicherung von Krediten (z. B. Immobilienkredit). Sie zahlt eine hohe Versicherungssumme aus, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt. Sie erfordert eine Gesundheitsprüfung. Eine Sterbegeldversicherung (Bestattungsschutzbrief) hingegen dient ausschließlich der Deckung der Bestattungskosten (meist zwischen 5.000 und 15.000 Euro), wird meist lebenslang geführt, erfordert in der Regel keine Gesundheitsprüfung und weist bei natürlichem Tod eine Wartezeit von bis zu 24 Monaten auf.
Ratgeber & Beiträge

Aktiv vorsorgen: Unser Wissensmagazin

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